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Raupenbohrgerät bei einer Rammkernsondierung auf einer Wiese

Standort Ratzeburg

Baugrund im Lauenburgischen.

Von Ratzeburg aus betreuen wir das Herzogtum Lauenburg und das östliche Schleswig-Holstein – eine Seenlandschaft, deren Untergrund seine Tücken hat.

Jungmoräne heißt: kleinräumig wechselhaft

Das Lauenburgische ist Jungmoränenland, geformt von der letzten Eiszeit. Der Grundtyp ist Geschiebemergel – bindig, tragfähig, planbar. Das Problem sind die Einlagerungen: Sandlinsen, Kieskörper, Schmelzwasserrinnen. Zwei Bohrungen zwanzig Meter auseinander können völlig unterschiedliche Profile liefern.

Dazu die Toteislöcher. Wo nach dem Rückzug des Eises abgetrennte Eisblöcke im Boden lagen und später abschmolzen, entstanden Senken, die sich mit Torf und Mudde füllten. Sie sind heute oft nicht mehr an der Geländeform erkennbar, aber im Untergrund vorhanden – und ohne jede Tragfähigkeit.

Rund um die Seen kommt der hohe Grundwasserstand hinzu. Für Keller und Baugruben ist das die entscheidende Größe.

Praktische Folge: In dieser Landschaft lohnt sich ein dichteres Raster an Aufschlüssen als in der Geest. Wer hier an Bohrpunkten spart, spart an der falschen Stelle.

Wo wir arbeiten

Aufgeschlossenes Bodenprofil mit deutlich sichtbarer Schichtenfolge
Jungmoräne: Geschiebemergel mit eingelagerten Sandlinsen – kleinräumig wechselhaft.
  • Kreis Herzogtum Lauenburg: Ratzeburg, Mölln, Schwarzenbek, Geesthacht
  • Lübeck und Umland
  • Östliches Stormarn bis Reinbek und Trittau
  • Grenzgebiet nach Mecklenburg

Liegt Ihr Vorhaben knapp außerhalb? Fragen Sie trotzdem – wir fahren regelmäßig durch den ganzen Norden und darüber hinaus.

Referenzen

Projektbeispiele aus dieser Region ergänzen wir hier, sobald sie freigegeben sind. Für einen Überblick über unsere Arbeit siehe die Referenzen.

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