Schleswig-Holstein zerfällt geologisch in drei Streifen. Im Osten die Jungmoräne des Östlichen Hügellandes: Geschiebemergel, bindig und tragfähig, aber mit eingelagerten Sandlinsen und Toteislöchern, die lokal alles ändern.
In der Mitte die Vorgeest und die hohe Geest – Sander und Schmelzwassersande, meist gut tragfähig und gut versickerungsfähig. Hier ist die Versickerungsanalyse oft die eigentliche Aufgabe, nicht die Tragfähigkeit.
Im Westen die Marsch: Klei über Torf über Sand, mit denselben Weichschichtproblemen wie in der Elbmarsch. Dazwischen liegen Niederungen und vermoorte Senken, die auf keiner Karte auffallen und beim Aushub trotzdem da sind.
Dazu kommt ein Thema, das das ganze Land betrifft: ehemalige Tankstellen, Werkstätten und Gewerbeflächen in Ortslagen. Wir haben allein im Kreis Rendsburg-Eckernförde 15 solcher Standorte erkundet.

